Markdown mit Pandoc konvertieren

Pandoc ist ein ziemlich cooler ich konvertiere von allem in alles Konverter. Da er sich sehr schön in die Struktur von SynWrite integrieren lässt, habe ich mir Pandoc im Hinblick auf Markdown in HTML-Konvertierung etwas genauer angesehen.

Vorstellung

Pandoc ist ein universeller Dokument-Konverter. Die Besonderheit: Es kann kreuz und quer konvertiert werden. Auf diese Weise ist es möglich, die verschiedensten Dokument-Formate zusammenzuführen. Diese — durchaus wesentliche — Funktionalität von Pandoc wird hier nicht weiter behandelt. Es geht vielmehr um die Möglichkeiten, die der Konverter für bestehende MarkDown-Dokumente bietet.

Pandoc wird für Windows, Mac und Linux angeboten und ist ein Kommandozeilen-Programm. Die Befehle und Funktionalitäten sind in allen Betriebssystemen (soweit mir bekannt) identisch, daher nehme ich darauf im weiteren Verlauf keine Rücksicht. Dieses Dokument ist auf einem Windows 7x64 System entstanden und die beschriebenen Dinge wurden dort ausprobiert. Daher lassen sich entsprechende Einflusse wahrscheinlich kaum vermeiden und ich will auch gar nicht so tun, als sei das beabsichtigt.

Installation

Für Windows gibt es einen Pandoc-Installer, der wunderbar funktioniert. Wird er einfach so gestartet, werden alle Daten in ein Benutzerverzeichnis installiert. Das muss nicht, kann aber unerwünscht sein. Für eine allgemeine Installation im Programmverzeichnis muss das Installationsprogramm vorzugsweise aus der Kommandozeile (Start → im Suchfeld CMDeingeben und mit ENTER abschließen) mit Parametern gestartet werden:

msiexec /i pandoc-x.xx.msi ALLUSERS=1

Dann wird Pandoc ins Programmverzeichnis installiert. Alternativ kann Pandoc auch in ein beliebiges Verzeichnis installiert werden, also z.B. auch auf einen USB-Stick, damit man es immer in der Tasche hat:

msiexec /i pandoc-x.xx.x.msi ALLUSERS=1 APPLICATIONFOLDER="C:\Pandoc"

Allerdings klappt es dann noch nicht so wirklich, denn je nach gewünschtem Ausgabeformat fehlen Pfade für die Programme (z.B. MikTeX für PDF), damit die Konvertierung funktioniert. Diverse Formate werden aus dem Stand von Pandoc transformiert. Für wiederkehrende Aufgaben empfehlen sich Batch-Dateien, die ggf. die erforderlichen Pfade kennen oder einstellen.

Pandoc installiert sich — wenn die Standards belassen werden — in das Benutzerverzeichnis. Ist das empfohlene MiKTeX ebenfalls mit den Standardeinstellungen installiert, kann der Pfad in einer Batch-Datei so eingerichtet werden:

SET PATH=C:\Users\Norbert\AppData\Local\Pandoc\;C:\Program Files (x86)\MiKTeX 2.9\miktex\bin\

Hier für x32-Windows, gibt es auch für x64, dann entfällt das „(x86)“. Wobei die Pfade abhängig von der verwendeten Windows-Version abweichen können. Dann muss ggf. mit der Suche das richtige Verzeichnis ermittelt werden. Einfach nach pandoc.exe bzw. pdflatex.exe suchen und die Pfade zu diesen Dateien in den SET-Befehl eintragen.

Alternativ kann natürlich der Systempfad entsprechend erweitert werden, damit das einfach so funktioniert. Die hier beschriebene Methode gilt jeweils für die Lebensdauer des Kommandozeilen-Fensters.

Die Syntax

Die größte Hürde ist womöglich die Tatsache, dass es für Pandoc keine Klicki-Bunti-Oberfläche gibt. Je nach Sichtweise ist das jedoch eher ein Vorteil. Denn manches, dass in Fenstern mühevoll zusammengeklickt werden muss, ist in der Kommandozeile fix zusammengetippt oder aus dem Zeilenpuffer für erneutes Verwenden geholt. Für den regelmäßigen Gebrauch lässt sich eine Batch-Datei chreiben, die aus anderen Programmen heraus bequem aufgerufen werden kann.

Die grundlegende