PC-Radio-Tuner

Ein kleines Stück Software mit sehr bescheidenem Speicherbedarf hilft bei der Arbeitsplatzberieselung mit Radio-Streams.

Wer am PC oder Laptop einfach nur Musik hören möchte, für den gibt es eine superschlanke Lösung: DarkRadio von Helmut Schattenkirchner. Das macht genau das, was man erwarten darf: Es dudelt wie ein Radio die eingestellten Stationen ab. Keine Aufnahme, keine Gymiks. Also genau so, wie das „früher“ mal mit dem Radio war.

Was nach alles außer Komfort klingt, ist im täglichen Gebrauch eine echte Wohltat: Eine Liste mit Radiostationen zusammenfummeln, die Lieblingstationen auf die vier Favoriten-Knöpfe legen, den Equalizer (den gibt es dann doch…) nach Gusto einstellen und einfach nur „Radio an“. Dudelt.

Die etwas komplexeren Lösungen wie AIMP, VLC, MPC und natürlich Media Player haben — zumindest in meinen Augen — da ein ganz konkretes Manko: Dort wird eine Radiostation wie ein Musiktitel aus der Medien-Sammlung behandelt. Eh man sich versieht, ist die Radiostation aus der Playlist geschossen. Und die Streamadresse hat man natürlich nirgends notiert. Oder ich will mir meine Musiksammlung zufällig abspielen lassen. Dann bleibt der Abspieler bei einem Radiostream hängen, denn der läuft ja endlos.

Daher kommt „Radiogedudel“ bei mir aus dem «Darkradio», es sei denn, ich will was aufnehmen. Dann hole ich mir dort den Stream, klebe in in AIMP rein und nehme auf.