PDF-Dokumente bearbeiten

Gerade ist mir wieder ein „knallhart kalkuliertes Angebot“ für einen PDF-Editor in den Postkasten geflattert. Von diesen Werkzeugen gibt es mittlerweile viele und sie sind typischerweise überflüssig. Denn ich habe Photoline.

Bei solchen Angeboten muss ich immer Grinsen. Denn erfahrungsgemäß gibt es mit solchen Editoren zwei Situationen:

  1. Ich kann damit PDF-Dokumente bearbeiten, die Photoline viel besser bearbeiten kann.
  2. Ich kann das PDF-Dokument dann doch nicht bearbeiten, während Photoline es trotzdem schafft, ggf. mit kleinen Einschränkungen.

Grundsätzlich punktet Photoline damit, dass es eben weit mehr kann, als ein bisschen im PDF rumfummeln. Ich kann damit z.B. auch sehr einfach PDF-Formulare erstellen. Dafür platziere ich ein Textfeld auf der Seite, gehe ins Menü LayoutTextFormularfeld (1), stelle die gewünschten Eigenschaften ein (2) und habe damit in einem PDF-Viewer ein ausfüllbares Formularfeld (3).

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Ein aus einem Scan entstandenes PDF-Dokument hat häufig einen „schmutzigen“ Hintergrund, der sich vorzüglich mit dem WerkzeugFarbeFarben auswählen (4) säubern lässt, indem die Toleranz (5) entsprechend gewählt wird. Das räumt auch in den Innenräumen der Zeichen auf (also im „O“ oder “a“), Falzränder oder „Tacker-Löcher“ werden mit dem Radierer entfernt. Daran „zerschellen“ alle mir bekannten (auch teuren) Spezialeditoren für PDF-Dateien.

Ich räume ein, dass es Fälle gibt, bei denen Photoline an Grenzen stößt. Wenn Fonts benutzt werden, die nicht im System vorliegen beispielsweise. Da bietet Photoline den Austausch des Fonts an – Bearbeitung geht, sieht jedoch ggf. danach etwas anders aus. In diesem und (eigentlich nur) für diesen Ausnahmefall machen manche speziellen Editoren eine bessere Figur. Ob es die Mehr- bzw. Zusatzkosten rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.