Schnell-Blogging

Ich habe mir Anfang Dezember einen Blog zugelegt. Ob ich das wirklich brauche sei dahingestellt, begonnen hat es wegen einem Interessanten Tool dafür. Pico.

Die Idee hinter Pico ist nicht wirklich neu, die Umsetzung jedoch sehr elegant und einfach. Ganz ohne Datenbank lässt sich damit eine Webseite realisieren. Es ist lediglich PHP erforderlich und ein (Text-)Editor, mit dem die Dateien bearbeitet werden. Vorzugsweise einer, der gleich einen FTP-Client integriert hat, denn Pico bringt von Haus aus nichts mit, was man z.B. von Wordpress oder anderen CMS-Systemen kennt. Im ersten Anschein also vergleichsweise rustikal.

Der vermeintliche Nachteil wird jedoch sehr schnell relativiert, wenn man sich das Konzept etwas genauer ansieht. Die angezeigten Inhalte basieren auf Markdown. Das macht die Bearbeitung und Pflege der Seiten vergleichsweise einfach, denn man muss sich (normalerweise) nicht groß mit Formatierung etc. herumschlagen. Die Konfiguration ist ebenfalls recht schnell erledigt. Dann läuft zwar erst einmal nur die Standardvorlage. Wer ein bisschen Verständnis für HTML und PHP hat, kann sich die jedoch schnell an individuelle Anforderungen anpassen.

Damit kein Missverständnis entsteht: Pico kann vor allem eine Menge nicht. Genau das macht es allerdings interessant. Weil je weniger Schischi gepflegt werden muss, desto unaufgeregter ist die Wartung.

Aktuell bin ich mit dem erreichten Status des Blogs schon recht zufrieden. Dort führe ich auf der Seite Technik ein „Logbuch“ meiner Erfahrungen damit.