Drum prüfe, wie man den Text empfindet

tipps&tricks,web,werkzeuge

Erstellt: 13.08.2013 Lesedauer 1 - 2 Min.

Wer viel schreibt, kennt das: Es gibt „Lieblingsworte“ und „Lieblingsformulierungen“. Und das — an einem schlechteren Tag — in rauen Mengen. Hier hilft Kontrolle.

Eine Lösung dafür kann das Programm Papyrus Autor1 sein. Dort sind Werkzeuge integriert, die aufschlussreich über Wortwiederholungen und Lesbarkeit informieren. Für Gelegenheitsschreiber ist der Einstandspreis allerdings recht hoch. Darüber hinaus hat das Programm einige Eigenheiten, auf die sich der Anwender einlassen muss. Für Umsteiger von Office-Schreibprogrammen ist das an einigen Stellen anfangs etwas strapaziös, wenn man eigentlich nur mal fix was schreiben will. Anleitung lesen ist ein muss.

Wer vor diesen Hürden zurückschreckt, aber dennoch ein wenig Eigenkontrolle möchte, kann auf Internet-Dienste ausweichen. Eine detaillierte Analyse mit übersichtlicher Auswertung bietet das Schreiblabor. Hier muss der Text über die Zwischenablage eingefügt werden.

Bei stilversprechend (Service eingestellt) können Dateien oder Webseiten direkt geprüft werden. Allerdings ist es da nicht ganz so informativ.

Wer sich nur für Wortwiederholungen interessiert, dem hilft der Füllwort-Terminator weiter (Service eingestellt).

Amüsant ist das BlaBlaMeter. Leider ist unklar, auf welcher Grundlage der dort ermittelte Bullshit-Index berechnet wird. Ein paar Versuche lassen gewisse Zweifel an der Aussagekraft aufkommen, unterhaltsam ist es in jedem Fall.

Im Programm OffsiteEdit werden selbst einstellbare „Unworte/Lieblingsworte“ und die Worthäufigkeit direkt während des Schreibens angezeigt.


1Papyrus hat sich dafür zwischenzeitlich disqualifiziert, s. Beitrag hier bei BUOA.DE